«Nel mondo di oggi c'è grande sete di Cristo e della libertà che Egli solo ci offre. Nelle case cattoliche e nella parrocchia i nostri fratelli devono trovare le fonti di acqua viva, le fonti di grazia divina, le fonti del Magistero della Chiesa e dei Sacramenti, specialmente, la Penitenza e la Sacra Eucaristia, che possono estinguere la sete spirituale di un mondo tristemente secolarizzato» (Cardinal Leo Raymond Burke, 26 Dicembre 2010)

venerdì 2 dicembre 2016

Il cardinal Muller spiega che ai Dubia dei 4 cardinali può rispondere su mandato del Papa

IL PREFETTO DELLA CONGREGAZIONE DELLA DOTTRINA DELLA FEDE, il cardinale Muller, interrogato sui Dubia dei 4 cardinali, spiega che la Congregazione per la dottrina della fede, non può rispondere a quelle domande se non su mandato del Papa. Poi aggiunge che documenti come l'Amoris laetitia non possono essere interpretati in un modo che smentisce i precedenti insegnamenti dei Papi e della Congregazione per la Dottrina della Fede. Per quanto riguarda la Comunione per divorziati cattolici "risposati" civilmente, Muller cita una lettera della Congregazione del 1994 (presieduta dal card. Ratzinger) in cui, rispondendo a tre vescovi tedeschi sullo stesso argomento, l'allora cardinale Joseph Ratzinger ha negato la possibilità per i vescovi di consentire la comunione per le coppie in questione. Inoltre il Cardinale sottolinea che l'indissolubilità del matrimonio deve essere "il fondamento incrollabile dell'insegnamento e di ogni accompagnamento pastorale". Infine, alla domanda se vi sia una lotta di potere fra gruppi dentro le mura vaticane, Müller risponde di no. Non c'è nessuna "lotta di potere dietro le quinte", tra presunti riformisti e presunti conservatori. Non è possibile, per i cattolici, leggere la vita della Chiesa secondo le categorie di potenza. (Fonte: MiL)


The Church’s highest authority on doctrinal matters besides the pope, Cardinal Gerhard Ludwig Müller, says his Congregation will not answer the four Cardinals who have formulated their doubts (dubia) regarding Amoris Laetitia until further notice.
The Prefect of the Congregation for the Doctrine of Faith explained in an interview with Kathpress on Thursday that his congregation “acts and speaks” with the authority of the Pope and cannot take part “in a difference of opinion.”
The Prefect sees the danger of a “polarization” between camps in the Church. Müller explains that the letter with the five dubia had been written to the Pope directly – before its publication – and Pope Francis could still give the CDF the commission to resolve the tension. The CDF is in charge of all matters regarding the faith in the Catholic Church and is highest authority therein.
“At the moment it is important for each one of us to stay focused and objective and not to be driven into polemics, much less create them,” Müller goes on. Regarding the passages of Amoris Laetitia that created confusion he does not comment. Instead he points out that documents cannot be interpreted in a way that refutes previous teachings of the Popes or of the Congregation for the Doctrine of Faith.
Regarding Communion for “remarried” divorced Catholics he cites a letter of the CDF from 1994 in which they answered three German bishops on the same subject. In this answer the then Cardinal Joseph Ratzinger denied the possibility for bishops to permit Communion for the couples in question.
The indissolubility of marriage must be “the unshaken foundation of teaching and of every pastoral accompaniment,” Müller emphasizes.
Concerning the question of fighting between camps within the Vatican walls, Müller gave a negative answer. There is no “power struggle behind the scenes or the ‘high walls’ of the Vatican, between the reformers and those who want to put on the brakes.” These rumors show “how thinking and acknowledgement of categories of power have already turned [minds] bad.”
Fonte: https://www.lifesitenews.com/news/the-vaticans-doctrine-chief-responds-to-four-cardinals-dubia


Der Vatikan wird vorerst nicht auf den Brief der vier Kardinälen - darunter die Deutschen Joachim Meisner und Walter Bandmüller - antworten, die vom Papst mehr Klarheit im Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen fordern. Die Glaubenskongregation handle und spreche "mit der Autorität des Papstes" und könne sich "am Streit der Meinungen nicht beteiligen", sagte ihr Präfekt, Kardinal Gerhard Ludwig Müller, am Donnerstag in einem "Kathpress"-Interview in Rom. Er sieht dabei die Gefahr einer Polarisierung.

Müller verwies darauf, dass der Brief an den Papst persönlich gerichtet sei. Dieser könne allerdings die Glaubenskongregation "ad hoc beauftragen, den Meinungsstreit zu schlichten". Die Glaubenskongregation ist für alle Fragen der kirchlichen Glaubens- und Sittenlehre zuständig.

Neben Meisner und Brandmüller sind der US-amerikanische Kardinal Raymond Leo Burke sowie der frühere Erzbischof von Bologna, Carlo Caffarra, Unterzeichner. Sie fordern vom Papst unter anderem eine Klärung, ob eine Kommunionzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen nach seinem Schreiben "Amoris laetitia" nun in Ausnahmefällen möglich sei. Die Veröffentlichung des Briefs begründeten die vier Kardinäle damit, dass Franziskus entschieden habe, ihnen nicht zu antworten und sie die weitere Debatte über dieses Thema fördern wollten.

Der Präfekt der Glaubenskongregation rief zu einer Versachlichung der Debatte über das päpstliche Schreiben "Amoris laetitia" auf. "Im Moment ist es für jeden von uns wichtig, sachlich zu bleiben und sich nicht in eine Polarisierung hineintreiben zu lassen oder sie gar noch anzuheizen", sagte Müller.

Zum strittigen Punkt selbst, ob nach "Amoris laetitia" wiederverheiratete Geschiedene in begründeten Einzelfällen zur Kommunion zugelassen werden dürfen, äußerte sich Kardinal Müller in dem Interview nicht direkt. Er betonte jedoch, dass dieses Schreiben nicht so interpretiert werden dürfe, als seien frühere Aussagen von Päpsten und der Glaubenskongregation nicht mehr gültig. 

Verweis auf Antwort Ratzingers von 1993

Ausdrücklich nannte er die offizielle Antwort der Glaubenskongregation auf das Hirtenschreiben der drei süddeutschen (oberrheinischen) Bischöfe von 1993 zum Kommunionempfang von wiederverheirateten Geschiedenen. Darin lehnte Kardinal Joseph Ratzinger als damaliger Präfekt der Kongregation den Vorstoß der Bischöfe ab, den Betreffenden in Einzelfällen den Kommunionempfang zu ermöglichen.

Die Unauflöslichkeit der Ehe müsse die "unerschütterliche Lehrgrundlage für jede pastorale Begleitung" sein, betonte Müller. Zugleich wolle Franziskus allen, deren Ehen und Familien sich in einer Krise befinden, helfen, "einen Weg in Übereinstimmung mit dem immer gnädigen Willen Gottes zu finden".

Müller wies zudem Berichte über angebliche Grabenkämpfe im Vatikan zurück. Gerüchte und Stereotypen vom "Machtkampf hinter den Kulissen oder den 'hohen Mauern des Vatikans' zwischen Reformern und Bremsern" zeigten nur, "wie das Denken und Wahrnehmen von Machtkategorien verdorben sind". Es gehe um "den Sieg der Wahrheit und nicht um den Triumph des Macht".

Die Causa "Vier Kardinäle" hatte am Dienstag und Mittwoch weltweit für großen Wirbel gesorgt, weil das spanische Internetportal "Religion Confidencial" den Dekan des vatikanischen Ehegerichts Rota Romana, Pio Vito Pinto, mit den Worten zitierte, Meisner, Brandmüller, Burke und Caffarra "könnten die Kardinalswürde verlieren". Am Donnerstag korrigierte das Portal allerdings. 

"Dieser Satz ist nicht korrekt", schrieb "Religion Confidencial" jetzt. Laut der Tonaufzeichnung des Interviews habe der Dekan der Rota vielmehr betont, dass Franziskus eben kein Papst vergangener Zeiten sei, der den Kardinälen den Titel entziehen würde. "Franziskus wird das nicht tun", wird Pinto jetzt zitiert.

Weitere kritische Passagen ließ das Portal auch nach der Überrpüfung unverändert, darunter die Frage Pintos: "Welche Kirche verteidigen diese Kardinäle?" Ihr offener Brief an den Papst sei "ein schwerwiegender Skandal".

Fonte: http://www.kathpress.at/goto/meldung/1446754/papstkritische-kardinaele-glaubenspraefekt-fuerchtet-polarisierung

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